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Agenda 2007: Familienfreundlichkeit in aller Munde - was kann der Betriebsrat dazu leisten?
Agenda 2007: Familienfreundlichkeit in aller Munde - wann ist ein Unternehmen familienfreundlich?
Und was kann der Betriebsrat dazu leisten?
Der ifb-Kongress „Der familienfreundliche Betrieb“ vom 5. bis 7. März 2007 in Berlin beleuchtete die familienfreundliche Personalpolitik deutscher Unternehmen in insgesamt acht Workshops aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln: Was ist juristisch möglich? Was ist wirtschaftlich notwendig, sinnvoll und erfolgversprechend? Und wie kann ich das Thema intern und extern kommunikativ einsetzen? Welche Kriterien gibt es für einen familienfreundlichen Betrieb, welche Projekte werden bereits erfolgreich umgesetzt und warum profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen von Maßnahmen in diesem Bereich? All´ dies sind Fragen mit denen sich rund 120 Betriebsräte aus ganz Deutschland - aus den verschiedensten Branchen stammend – beschäftigten. Ein besonderes Augenmerk lag natürlich auf der Position des Betriebsrats beim Thema Familienfreundlichkeit.
„Familienfreundlichkeit“ ist 2007 das Agenda-Thema für Politik und Medien. Und damit erreicht es jetzt auch die deutschen Unternehmen: ob Mittelstand oder Groß-Konzern. War das Leitmotiv der letzten Jahre und Jahrzehnte im Bereich CSR, der Umweltschutz, werden mittlerweile heute umweltorientiertes Verhalten und Maßnahmen deutscher Unternehmen als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Ein Marktvorteil beispielsweise im Ringen um qualifizierte Arbeitnehmer oder um Kunden lässt sich davon nicht mehr ableiten. Die Ablösung, der neue CSR-Trend, ist bereits auf dem Vormarsch: „die Familienfreundlichkeit in deutschen Betrieben“ wird künftig diesen Platz einnehmen.
„Die Umsetzung einer ausgewogenen „Work-Life-Balance“ wird künftig fester Bestandteil deutscher Unternehmenskultur werden. Und dies nicht nur aufgrund des schon bestehenden „War of Talents“, sondern auch weil sich das Lebensgefühl und die Lebensziele in unserer Gesellschaft gewandelt hat. Heute will ein junger Vater das Aufwachsen seiner Kinder aktiv miterleben - das heißt aber auch, dass die Rahmenbedingungen in den Betrieben gegeben sein müssen!“, forderte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend a.D. Renate Schmidt in ihrem Eröffnungsvortrag „Familie bringt Gewinn“.
Den gleichen Ansatz verfolgte auch die Gastrednerin Anke Schickentanz-Dey, Auditorin von berufundfamilie, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, in ihrem Beitrag „familienbewusste Personalpolitik lohnt sich“ ging es um die notwendigen Anforderungen und die Vorgehensweise beim Auditierungsverfahrens von berufundfamilie. „Der erste Schritt in Richtung familienfreundlicher Betrieb ist zunächst die Analyse des Ist-Zustandes. Wenn einmal gezielt alles das erfasst wird, was bereits im Unternehmen unter dem Gesichtspunkt Familienfreundlichkeit getan wird, ist man meist erstaunt wie viel bereits vorhanden ist. Nicht immer ist eine Auditierung wirklich notwendig - aber natürlich ist es ein hervorragendes Instrument, um gewisse Standards in regelmäßigen Abständen neutral beurteilen zu lassen. Die öffentlichkeitswirksame Zertifizierung von berufundfamilie ist zudem für ein Unternehmen natürlich auch nicht zu verachten und ist ein entscheidender Treiber für die Nachhaltigkeit“, so Anke Schickentanz-Dey.
„Die Kombination aus interaktiven Workshops mit unseren hochkarätigen Referenten und konkreten Praxisanregungen war eine wirklich gelungene und erfolgreiche Mischung und hat eines ganz deutlich gezeigt,“ so die ifb-Projektleiterin der Tagung Cornelia Huber, „Familienfreundlichkeit ist kein Werbe-Schlagwort mehr, sondern wird heutzutage von Unternehmer- als auch von Mitarbeiterseite als elementaren Baustein der Unternehmensanforderungen gesehen.“
Pressekontakt
ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten KG
Simone Kleinjung
Pressereferentin
Unternehmenskommunikation
Prof.-Becker-Weg 16
82418 Seehausen am Staffelsee
Tel. (08841) 61 12 – 83
Fax. (08841) 61 12 - 7783
E-Mail: Simone.Kleinjung@ifb.de
ifb KG – Institut zur Fortbildung von Betriebsräten KG
Die ifb KG ist der Fortbildungspartner für Betriebsräte und seid fast 20 Jahren erfolgreich. Das Institut ist Deutschlands Marktführer im Bereich der Fortbildung für Betriebsräte und zählt bundesweit zu den drei größten privaten Seminaranbietern. Gegründet wurde das Institut 1988 von Hans Schneider in München. Der heutige Firmensitz liegt im oberbayerischen Seehausen am Staffelsee. Von hier aus organisieren aktuell 72 fest angestellte Mitarbeiter für jährlich 24.000 Teilnehmer rund 1.800 Seminare bis zu 270 unterschiedlichen Themen. Unter den 360 Referenten, der insgesamt 460 freien Mitarbeitern der ifb KG, finden sich u.a. Richter aller Gerichtsbarkeiten, Fachanwälte für Arbeitsrecht, Wirtschaftswissenschaftler, Ärzte, Psychologen, EDV-Spezialisten sowie Rhetorik- und Kommunikationstrainer. Der Schwerpunkt der ifb-Seminare liegt auf den juristischen Schulungen zum Arbeits- und Betriebsverfassungsgesetz. Zusätzlich zu den Grundlagenseminaren bietet die ifb KG ein spezielles zielgruppengerechtes und zum Teil branchenspezifisches Seminarangebot, wie beispielsweise mit der BRV-Akademie, deren Weiterbildungsangebot sich ausschließlich an Betriebsratsvorsitzende wendet und ifb/bbb - das Seminarangebot speziell für Betriebsräte aus Banken und Versicherungen. Weitere Spezial-Seminargeschäftsfelder sind der Wirtschaftsausschuss (wa), die Schwerbehindertenvertretung (sbv), Jugend- und Auszubildendenvertretung (jav) und das Sonderprogramm für weibliche Arbeitnehmervertretungen. Durchgeführt werden die Seminare, Workshops, Kongresse und Fachtagungen in 85 Vertragshotels an insgesamt 55 Standorten in ganz Deutschland. Hierfür bucht das ifb jährlich etwa 90.000 Übernachtungen für seine Teilnehmer.
www.ifb.dewww.ifb.de - www.brv-akademie.de - www.wa.ifb.de - www.sbv.ifb.de - www.jav.ifb.de - www.frauen.ifb.de - www.ifb-bbb.de
Quelle: openpr - Agenda 2007: Familienfreundlichkeit in aller Munde - was kann der Betriebsrat dazu leisten?